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Donnerstag, 10. März 2011, 10:02

Zum Herstellen berufen - Andrew McLeod über das Handwerk

Endlich ist es soweit, der Blog-Eintrag von Andrew McLeod enthüllt zumindest etwas dem bisher sehr verschleierten Teil von Guild Wars 2: Das Handwerk. Machte der Vorgänger Guild Wars noch einen großen Bogen um das Handwerk, nehmen sie im zweiten Teil einen größeren Stellenwert ein.

Insgesamt gibt es acht Berufe von denen man zwei zur gleichen Zeit beherrschen kann. Das soll den Handel zwischen den Spielern fördern und große Abhängigkeiten vermeiden. Es ist allerdings möglich die Berufe jederzeit in einer großen Stadt zu wechseln und dort fortsetzen, wo man aufgehört hat; der Wechsel kostet aber pro Stufe in dem jeweiligen Beruf mehr Geld.


Hier die Funktion der einzelnen Berufe:

Waffen:

* Der Waffenschmied (Weaponsmith) stellt Nahkampfwaffen wie Axte, Hämmer und Schwerter her.
* Ein Jäger (Huntsman) kümmert sich hingegen um Fernkampfwaffen wie Bögen und Pistolen und Waffen für die Begleithand, etwa Fackeln oder Kriegshörner.
* Der Konstrukteur (Artificer) schlussendlich bastelt die magischen Waffen zusammen und vollendet mit Stäben und Zeptern das Arsenal der Heldenschaaren.

Rüstungen:

* Der Rüstungsschmied (Armorsmith) stattet die schwer gepanzerten Recken aus.
* Ein Lederer (Leatherworker) ist um das verteidigende Wohl der mittleren Rüstungsklassen besorgt.
* Und der Schneider (Tailor) näht allerlei hübschen Fummel für die Klassen, die ihre Verteidigung lieber der eigenen Magie überlassen.

Und mehr:

* Der Juwelenschleifer (Jewelcrafter) ergänzt die Rüstungen noch durch allerlei Zierwerk wie Ringe und Halsketten, die der Modebewusste Recke von Welt zu schätzen weiß: alleine schon wegen der Werte.
* Ein Koch (Cook) darf auch nicht fehlen, schließlich macht all das Kämpfen für das Wohl Tyrias hungrig. Die kreirten Speisen erhöhen für eine gewisse Zeit die Kampfwerte der Spieler.


So funktionieren die Guild Wars 2 Berufe:

Abbauen, Einsammeln, Bergen:
Diese drei Möglichkeiten hat jeder Spieler um an die Rohstoffe für einen Beruf zu kommen. Bergen: Das bekannte Bergungskit aus dem ersten Teil feiert sein Comeback und kann verschiedene, gefundene oder veraltete Ausrüstung in seine Rohstoffe zerlegen, die dann weiter verarbeitet werden können. Einsammeln: Gegner hinterlassen nach ihrem - vom Spieler herbeigeführten - Ableben Gegenstände, darunter auch Handwerksmaterialien, die man praktisch nur aufheben muss. Abbauen: Über die Spielwelt verteilt befinden sich Rohstoffvorkommen. Anders als in bekannten MMOs sollen diese sich aber nicht nach der Verwendung abbauen, sondern für mehrere Spieler Rohstoffe liefern. So soll die Jagd auf Erzvorkommen vermieden werden.

Außerdem sollen Rohstoffe möglichst billig sein. Es soll möglichst nie zu der Situation kommen, dass Rohstoffe im Verkauf mehr einbringen, als verarbeitete Gegenstände. Dadurch das jeder alles einsammeln und verkaufen kann, sollte mehr Konkurrenz (und damit niedrigere Preise) bei den Rohstoffen herrschen, als bei den fertigen Waren, wo sich die Spieler auf 2 Berufe spezialisieren müssen.

aum Rezepte: Übung macht den Meister
Auch beim Ausüben der Berufe möchte ArenaNet neue Wege gehen. Anders als bekannte Systeme geht Ihr nicht einfach her und kauft Euch Rezepte bei einem Händler, die je nach Fertigkeit im Beruf nach und nach freigeschaltet werden. Es gibt zwar einige Rezepte die verkauft oder von Gegnern hinterlassen werden. Vielmehr stellt Ihr aber an einer Werkstätte in einer Stadt oder einem Außenposten Einzelteile, wie Holzplanken oder Metallbarren, her und könnt bis zu vier dieser Gegenstände miteinander kombinieren.

Je nach Kombination kommen dabei unterschiedliche Gegenstände heraus. Einmal erfolgreich hergestellt, lernt Ihr aus dieser Aktion und könnt fortan den Gegenstand gezielt herstellen. Spieler sollen auf diese Weise mehr Spaß am Ausüben ihrer Berufe haben, als dass sie einfach eine Liste abklappern - die bei jedem Beruf gleich aussieht. Durch dieses System soll außerdem sichergestellt werden, dass sich die herstellbaren Objekte von Charakter zu Charakter unterscheiden und der Markt nicht in unendlicher Aneinanderreihung von gleichen Gegenständen überflutet wird, die man dann nur noch schwer verkaufen kann. Hier schließt sich der Kreis des Plans: Billige Rohstoffe, teurere einzigartige Gegenstände.

Jeder Beruf umfasst 400 Skillpunkte, die Ihr aufsteigen könnt, ehe Ihr Eure Arbeit gemeistert habt. Für das vorantreiben eines Berufs winken überdies auch Erfahrungspunkte. Wem es also einmal nicht nach Monsterkloppen ist, der verschwendet durch sein Handwerk keine Level-Zeit.


Blog-Eintrag


Rechtschreibfehler sind gewollt - nicht zufällig!
*07*

Saxxon

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Freitag, 11. März 2011, 14:55

Schulpflicht
In GW2 würden wir also Zwangs-Azubis. Bemerkenswert. Ich bin gespannt, ob die Spielerschaft dadurch unverzüglich auch zur Arbeit in den Minen verurteilt ist...

Essen und Leidenschaft
Wer mag den GW2-Koch? Auf dem Schlachtfeld würde nicht mehr nach dem Sani gerufen, sondern nach dem Maître de Cuisine (oder hieße der Maître de Consommer? *gruebel*)... - Wie war's? Wer nichts wird, wird Wirt?

'Ne Ausbildung zum Markentender gibt's leider nicht. *frown*
Saxxon Esprit (Ing) — Magisches Gespür: 302%
Berufe: 500/ 400; Schreiber: 342 | Beherrschg.: 158 | Titel: 38 | Exotischer Jäger | Erleuchtet | Meister des Baus | Ex Machina
Trittbrettpfarrer (Wä) | Feindschmecker (N) | Apokalyptusbonbon (M) | Flanierraupe (W) | Sicherheizbeamter (E)
Schrätteli (Wg) | Tsching der Assa (D) | Keyser Söße (K) | War On Error (K)

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Freitag, 11. März 2011, 16:08

inoffizielle Übersetzung

Ich bin Andrew McLead, einer der Game Designer, der verantwortlich dafür ist ein tiefgründiges aber gleichzeitig zugängliches Crafting-System für Guild Wars 2 zu kreieren. Wir haben das Crafting in die anstehende Demo für die PAX East eingefügt, deswegen scheint es nun der perfekte Zeitpunkt zu sein, darüber zu reden.

Berufe

In Guild Wars 2 gibt es acht Handwerkerberufe, aus welchen ihr wählen könnt:

* Waffenschmied (Weaponsmith) – schmiedet Nahkampfwaffen wie Schwerter, Äxte und Hämmer
* Waidmann (Huntsman) – konstruiert Fernkampfwaffen wie Bögen und Pistolen, sowie auch Fackeln und Kriegshörner
* Erfinder (Artificer) – erschafft magische Waffen wie Stäbe und Zepter
* Rüstungsschmied (Armorsmith) – schmiedet schwere Rüstungsstücke
* Gerber (Leatherworker) – kann mittlere Rüstungen erschaffen
* Schneider (Tailor) – näht leichte Rüstungsteile
* Goldschmied (Jewelcarfter) – kann Geschmeide fertigen, wie Ringe und Halsketten
* Koch (Cook) – kann Nahrung zubereiten, welche Charaktere für zeitweilige Buffs verzehren können

Zusätzlich können die meisten Handwerker Aufwertungen für ihre Ausrüstung erschaffen. Zum Beispiel kann ein Waffenschmied einen Griff fertigen, welcher an Nahkampfwaffen angebracht werden kann, um diesen die Chance zu verleihen, getroffene Feinde zu vergiften.

Charaktere können gleichzeitig in zwei Handwerkskünsten bewandert sein. Wir denken, dass dieses den Spielern eine große Bandbreite an herstellbaren Gegenständen ermöglicht, gleichzeitig aber dennoch dafür sorgt, das Spieler miteinander interagieren und handeln. Dies sorgt außerdem für einen stärkeren Fokus auf die Dinge, welche eurer Charakter herstellen kann – insbesondere angesichts der Tiefe und des Umfangs unserer Handwerker-Berufe.

Und auch wenn ein Charakter nur zwei Disziplinen gleichzeitig ausüben kann, so kann er diese dennoch ändern, indem er einen der Handwerksmeister besucht, welche in allen größeren Städten gefunden werden können. Wenn ihr bei diesem zu einer Kunst zurück wechselt, welche ihr zuvor erlernt habt, so erhaltet ihr eure alte Fertigkeitsstufe zurück und könnt euch an alle entdeckten Rezepte erinnern. Allerdings steigen die Kosten für das Wechseln von Handwerksberufen mit der in diesen Berufen erreichten Stufe.

Sammeln

Bevor ihr Gegenstände herstellen könnt, benötigt ihr die Rohmaterialien dafür. Die Grundmaterialien sind dabei abhängig von der jeweiligen Handwerkskunst, doch es gibt drei Wege diese zu erlangen:

* Wiederverwertungswerkzeuge (Salvaging kits) – erhältlich von Händlern, ermöglichen diese es euch Handwerksmaterialien aus alten oder unnützen Gegenständen zu bergen
* Plündern – Ihr habt die Möglichkeit die gewünschten Materialien, wie Häute oder Trophäen, beim Plündern erlegter Gegner zu finden
* Sammeln – Erzadern, Pflanzen und Bäume können in der Welt gefunden und deren Materialien geerntet werden

Charaktere können alle Sorten von Handwerksmaterialien sammeln und Rohstoffvorkommen sind in Guild Wars 2 weder exklusiv, noch werden sie verbraucht, nachdem ein Spieler Materialien von diesen gesammelt hat. Wenn ihr andere MMOs gespielt habt, werdet ihr frustriert gewesen sein, wenn ihr versucht habt Materialien zu sammeln. Ihr lauft ewig durch die Gebiete, um Rohstoffvorkommen zu finden, nur damit euch jemand dort zuvorkommt. Oder das jemand eurer Rohstoffvorkommen wegschnappt, während ihr gegen einen Gegner kämpft, welcher euch angegriffen hat, bevor ihr dieses Vorkommen ausbeuten konntet. In Guild Wars 2 kann jedes Vorkommen (gleichzeitig) von jedem Spieler genutzt werden. Also: wenn ihr in der Ferne ein seltenes Rohstoffvorkommen seht, müsst ihr nicht mit dem aufhören, was ihr gerade tut um schnell dorthin zu kommen und anderen Spielern zuvor zu kommen.

Wir haben aus mehreren Gründen entschlossen, das Sammeln von Ressourcen für jeden Charakter gleichermaßen zu ermöglichen. Als erstes wollten wir, das Rohstoffvorkommen von jedem Spieler begehrt werden, so dass – wenn Spieler sich zusammenschließen – sich niemand schuldig fühlen muss, das wegen ihm die Gruppe warten muss, nur weil er ein Erzvorkommen am Straßenrand abbauen will. Zweitens werden Sammlerberufe häufig genutzt, um finanziellen Gewinn zu erwirtschaften, indem man Materialien an andere Spieler verkauft. Doch wir wollen nicht, dass Handwerker ihre finanziellen Mittel hergeben müssen, wenn sie für ihre Freunde oder sich selbst Gegenstände herstellen wollen.


Handwerk

Handwerker-Bänke (crafting stations) können in Städten und größeren Außenposten gefunden werden. Eine Drechselbank wird genutzt, um Formen in Hölzer zu fräsen, ein Schwert wird auf einem Amboss geschmiedet. Wenn ihr euch an einer Handwerker-Bank betätigt, wird euch ein Menü angezeigt, mittels der ihr bis zu vier Materialarten miteinander kombinieren könnt. Wenn die für einen Gegenstand nötigen Zutaten ausgewählt werden, kann dieser Gegenstand hergestellt werden.

Wenn ihr einen Gegenstand zum ersten mal herstellt, vermerkt ihr automatisch dessen Rezept, was es euch ermöglicht, dieses leicht erneut herzustellen. Einige grundlegende Rezepte lernen eure Charaktere automatisch, aber die Rezepte für die meisten Gegenstände müssen vom Handwerker selbst entdeckt werden. Einige wenige Rezepte können nur von einem Lehrmeister gekauft werden, oder aber indem ihr sie von Monstern in der Welt erbeutet.

Wir haben entschieden, das Rezepte durch Ausprobieren entdeckt werden sollen, um so eine Differenzierung zwischen den Handwerkern zu ermöglichen. Wenn es eine festgelegte Rezept-Liste gäbe, welche jeder von einem Lehrmeister erlernen kann, würden alle Handwerker eines Berufes gleich sein. So aber, mit dem Ausprobier-System, können Spieler die Zeit und Mühen dafür aufwenden, Handwerksrezepte zu entdeckten, sich voneinander abheben.

Die Steigerung eurer Handwerksfertigkeiten nutzt ein Erfahrungspunkte-System. Jeder Gegenstand, den ihr herstellt, ist einen gewissen Erfahrungsbetrag wert. Es gibt 400 Fertigkeitspunkte in jedem Beruf, jedoch erhaltet ihr für die Herstellung eines Gegenstandes oft mehrere Erfahrungspunkte auf einmal. Unsere Intention ist, dass ihr niemals etwas herstellen müsst, was ihr als nutzlos erachtet, nur um eure Handwerksdisziplin zu steigern.

Ich hoffe euch hat dieser Einblick in das Handwerkssystem von Guild Wars 2 gefallen. Wie ihr sehen könnt, spiegelt dieses System, welches wir erschaffen haben, unsere Philosophie des kooperativen, zugänglichen Gameplays wieder.

[Quelle Donnerwalze]
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Freitag, 11. März 2011, 16:17

Auch wenn ich die Übersetzung nicht so toll finde...

Zitat

Andrew McLeod

Viele Leute haben eine falsche Vorstellung davon, wie das System der Entdeckungen funktioniert. Man wird nicht gezwungen sein, ein Rezept für einen bestimmten Gegenstand zu finden, bevor man entdeckt, wie man diesen Gegenstand herstellen kann, und das Herumexperimentieren mit verschiedenen Materialien wird nicht dazu führen, dass die Materialien verbraucht werden, mit denen etwas testet. Wenn man die korrekten Materialien benutzt, um ein erkennbares Rezept herzustellen, dann wird der betreffende Gegenstand hergestellt und das zugehörige Rezept entdeckt. Die Höhe der jeweiligen Handwerksfertigkeit schränkt dabei ein, was entdeckt werden kann - wenn man gerade erst gelernt hat, Waffen herzustellen, kann man nicht sofort Legendäre Schwerter herstellen. Ihr müsst Eure Fertigkeiten verfeinern, indem Ihr zunächst banalere Schwerter herstellt. Jedoch wird man nicht zwanzig Bronzeschwerter herstellen müssen, bevor man lernen kann, ein Eisenschwert herzustellen.

Wenn man seine Handwerksdisziplin erhöht, während man levelt, sollte die Handwerksfertigkeit ganz einfach dadurch erhöht werden, dass man sinnvolle Dinge für sich selbst herstellt. Sich selbst eine neue, zum (Charakter-)Level passende Ausrüstung herzustellen, sollte genug Handwerkserfahrung bringen, um in der Lage zu sein, das nächste Ausrüstungsset herzustellen, wenn der Charakter das nächste Level erreicht. Da man nicht gezwungen ist, eine Menge Extrakrempel zu produzieren, um seine Fertigkeit zu verbessern, sollten die hergestellten Gegenstände mehr Wert in der Spielerökonomie behalten. Wenn man wartet, bis man einen hohen (Charakter-)Level besitzt, bevor man mit de, Handwerk beginnt, wird man einige Dinge herstellen müssen, die für den Charakter nicht mehr nützlich sind. Ebenso sollte man in der Lage sein, die Kosten wieder hereinzubekommen, in dem man Gegenstände verkauft, ohne dass man mit einem Haufen anderer Spieler wetteifern muss und Hunderte von „Wegwerfgegenständen“ produziert.

Uns ist klar, dass externe Quellen die Rezepte dokumentieren werden und es den Spielern somit einfacher gemacht wird, diese zu entdecken. Wenn wir die Rezepte von Monstern droppen ließen oder wenn Spieler einen versteckten Winkel der Welt entdecken müssten, um Rezepte zu erlernen, ist es immer noch einfacher für Spieler, sich externer Quellen zu bedienen, um Rezepte zu finden, während es frustrierender für diejenigen Handwerker gemacht würde, die für entsprechende Informationen nicht aus dem Spiel gehen. Wenn ein Spieler lediglich in der Lage sein möchte, sich seine Ausrüstung selbst herzustellen, sich um den Rest des Handwerkssystems jedoch nicht schert, möchten wir diesen Spieler nicht ausschließen oder ihn zum Grinden zwingen – solche Spieler können die spezifischen Rezepte, die sie möchten, finden und die entsprechenden Gegenstände für sich herstellen. Ziel unseres Handwerkssystems ist, dass es Spaß macht und Spieler belohnt, die Gefallen am Crafting finden, ohne dass es erforderlich ist, dass Spieler, die es nicht mögen, eine Menge Zeit damit verbringen oder das Gefühl haben, eine Handwerksdisziplin erlernen zu müssen. Diese externen Quellen können von Spielern benutzt werden, um das Entdeckungssystem zu umgehen, aber falls einem Spieler das Crafting bzw. das Entdecken der Rezepte tatsächlich nicht gefällt, halten wir das für eine gute Sache.

[Quelle, Übersetzung CXS]


Zitat

Eric Flannum

Muss man Rezepte von Trainern und drops lernen, oder kann man ein Rezept kopieren, das man von einem anderen Spieler gelernt hat?
Es gibt drei Wege, Rezepte zu erhalten. Der erste ist der, dass man automatisch einige Rezepte für Basiskomponenten erhält, während man (im Beruf) aufsteigt. Die zweite und bis dato größte Kategorie sind Sachen, die man entdeckt, indem man Materialien in die vorgesehenen Slots packt und dabei zuschaut, was passiert. Wenn man dabei erfolgreich etwas herstellt, wird sich das Spiel diese Kombination für den betreffenden Spieler als Rezept „merken“. Als letztes gibt es einige sehr seltene Rezepte, die von Karma-Händlern verkauft werden oder im Spiel als drop vorkommen, aber das ist die kleinste Kategorie. Man wird nur selten Rezepte von einem Trainer lernen. Das Erlernen eines Rezepts von einem Freund beschränkt sich darauf, dass dieser Freund Dir erzählt: „Hey, pack X, Y und Z in die ersten drei Slots und es wird etwas Cooles dabei herauskommen.“

Werden hergestellte Gegenstände identisch mit denen sein, die droppen oder solchen, die man aus Dungeons erhält?
Sie werden kein identisches Erscheinungsbild besitzen, aber in vielen Fällen identisch sein im Sinne ihrer Kräfte.

Welche Rolle spielen die Crafting-Fertigkeitenpunkte während des Handwerksprozesses?
Der crafting skill ist dazu da, um dem Handwerksprozess ein Gefühl von Fortschritt und Leistung zu vermitteln. Wenn Spieler in ihren Fertigkeiten voranschreiten, werden sie automatisch lernen, bestimmte Basiskomponenten herzustellen, die es ihnen wiederum erlauben, neue Rezepte durch das reguläre Handwerkssystem zu entdecken. Wir werden die Handwerksfähigkeiten ebenso dazu verwenden, Dinge wie Titel und Belohnungen damit zu verknüpfen.

Werden die Crafting-Versuche vom Zufall abhängig sein, d. h., werden sie möglicherweise schief gehen?
Crafting- und Sammelversuche werden niemals scheitern, und wenn man eine Kombination von Gegenständen ausprobiert, die nicht zum Erfolg führt, werden diese Gegenstände nicht verbraucht. Es wird „kritische Erfolge“ geben, aber diese resultieren nicht in einem besseren oder andersartigen Produkt. So etwas würde dazu führen, dass man das Gefühl hätte, man habe versagt, wenn man keinen kritischen Erfolg erzielt. Stattdessen erhält der Spieler bei einem kritischen Erfolg einen höheren Zuwachs seiner Fertigkeit bzw. eine „Erstattung“ einiger der Materialien, die benutzt wurden, um einen Gegenstand herzustellen.

Wird es zeitlich gesehen einen großen Unterschied machen, ob man ein oder, sagen wir 50 Gegenstände herstellt?
Nein, wird es nicht, obgleich es nicht das ist, wie es derzeit im Spiel funktioniert.

[Quelle, Übersetzung CXS]
Saxxon Esprit (Ing) — Magisches Gespür: 302%
Berufe: 500/ 400; Schreiber: 342 | Beherrschg.: 158 | Titel: 38 | Exotischer Jäger | Erleuchtet | Meister des Baus | Ex Machina
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Saxxon« (11. März 2011, 16:19)


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